Wenn ihr etwas ausdenkt, solltet ihr denken: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Warum ist das so? Weil diese Vorstellungen nützlich und für die Grundlagen des geistlichen Lebens bedeutsam sind. Sie führen zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen. Aus diesem Grund sollt ihr Meditation üben – um zu verstehen: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘“
5. Das Kapitel über eine Klippe
Eine Klippe Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf. Da sagte der Buddha zu den Mönchen und Nonnen: „Kommt, Mönche und Nonnen, wir wollen für die Meditation des Tages zum Erkenntnisgrat gehen.“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Da ging der Buddha zusammen mit mehreren Mönchen und Nonnen zum Erkenntnisgrat. Ein Mönch sah dort eine hohe Klippe und sagte zum Buddha: „Herr, diese hohe Klippe ist wirklich gewaltig und wahrhaft schrecklich. Gibt es eine andere Klippe, die noch gewaltiger und schrecklicher ist als diese?“ „Die gibt es, Mönch.“