„Jawohl, Mönche und Nonnen, wenn ihr so antwortet, gebt ihr meine Worte wieder und stellt mich nicht auf unzutreffende Art falsch dar. Eure Erklärung ist im Einklang mit der Lehre, und es gibt keinen rechtmäßigen Grund für eine Gegendarstellung und Tadel. Denn der Zweck, zu dem man das geistliche Leben unter mir führt, ist es, das Leiden vollständig zu verstehen. Wenn Wanderer anderer Konfessionen euch fragen würden: ‚Gibt es einen Pfad und eine Übung, um dieses Leiden vollständig zu verstehen?‘, dann solltet ihr ihnen antworten: ‚Es gibt einen solchen Pfad.‘ Und was ist dieser Pfad, Mönche und Nonnen? Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Bestreben, rechte Rede, rechtes Verhalten, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Das ist der Pfad und die Übung, um dieses Leiden vollständig zu verstehen. Wenn Wanderer anderer Konfessionen euch so fragen würden, solltet ihr ihnen so antworten.“
1. Das Kapitel über Unwissenheit
Ein Mönch (1) In Sāvatthī. Da ging ein Mönch zum Buddha … und sagte zu ihm: „Herr, man spricht von diesem Ding, das ‚das geistliche Leben‘ genannt wird. Was ist dieses geistliche Leben? Und was ist der Höhepunkt des geistlichen Lebens?“ „Mönch, das geistliche Leben ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Bestreben, rechte Rede, rechtes Verhalten, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Die Auflösung von Gier, Hass und Täuschung – das ist der Höhepunkt des geistlichen Lebens.“
1. Das Kapitel über Unwissenheit
Ein Mönch (2)