Verbundene Lehrreden: Das Kapitel über die Aggregate
German Translation · Volume 17 · Page 111
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Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei Kapilavatthu auf, im Banyanbaum-Kloster. Da kleidete sich der Buddha, nachdem er den Saṅgha der Mönche und Nonnen aus einem gewissen Anlass fortgeschickt hatte, am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Kapilavatthu zum Almosengang. Er zog um Almosen durch Kapilavatthu. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, ging er für die Meditation des Tages in den Großen Wald, tauchte tief hinein und setzte sich an den Fuß eines jungen Dattelpflaumen-Baumes, um zu meditieren. Da kam ihm, als er für sich allein in Klausur war, dieser Gedanke in den Sinn: „Ich habe den Saṅgha der Mönche und Nonnen gesäubert. Doch da sind Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie mich nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen. Wie ein Kälbchen, das seine Mutter nicht sieht: Es könnte verfallen und zugrunde gehen. Ebenso sind da Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie mich nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen. Oder wie junge Setzlinge, die kein Wasser bekommen: Sie könnten verfallen und zugrunde gehen. Ebenso sind da Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen. Wenn sie mich nicht sehen, könnten sie verfallen und zugrunde gehen. Warum unterstütze ich den Saṅgha der Mönche und Nonnen nicht jetzt genauso wie früher?“

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