Was ist nun der Unterschied zwischen einem Klargewordenen, einem Vollendeten, einem vollkommen erwachten Buddha und einem durch Weisheit befreiten Mönch?“ „Unsere Lehren wurzeln im Buddha. Er leitet uns und ist unsere Zuflucht. Herr, es wäre gut, wenn der Buddha selbst erklären würde, was das bedeutet. Die Mönche und Nonnen werden zuhören und es behalten.“ „Also dann, Mönche und Nonnen, hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Der Klargewordene, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha ließ den nicht erschienenen Pfad erscheinen, gebar den nicht geborenen Pfad, erklärte den nicht erklärten Pfad. Er ist der Kenner des Pfades, der Entdecker des Pfades, ist mit dem Pfad vertraut. Und jetzt leben die Schüler, indem sie dem Pfad folgen; sie gewinnen ihn später. Das ist der Unterschied zwischen einem Klargewordenen, einem Vollendeten, einem vollkommen erwachten Buddha und einem durch Weisheit befreiten Mönch.“
6. Das Kapitel über Verwicklung
Das Kennzeichen dessen, was ohne Selbst ist Einmal hielt sich der Buddha bei Varanasi auf, im Wildpark bei Isipatana. Da wandte sich der Buddha an die Gruppe der fünf Mönche: „Mönche!“ „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Mönche, Form ist ohne Selbst. Denn wenn Form das Selbst wäre, würde sie nicht zu Beschwerden führen. Und man könnte die Form veranlassen: ‚Meine Form sei so! Meine Form sei nicht so!‘ Weil aber Form ohne Selbst ist, führt sie zu Beschwerden. Und man kann die Form nicht veranlassen: ‚Meine Form sei so! Meine Form sei nicht so!‘