„Wenn Form besteht, Mönche und Nonnen, weil man Form ergreift und auf Form besteht, entsteht die Ansicht: ‚Es gibt sieben Stoffe, die nicht gemacht sind … Ebenso wandern Toren und kluge Menschen umher, bevor sie dem Leiden ein Ende machen.‘ Wenn Gefühl besteht … Wenn Wahrnehmung besteht … Wenn Willensbildungsprozesse bestehen … Wenn Bewusstsein besteht, weil man Bewusstsein ergreift und auf Bewusstsein besteht, entsteht die Ansicht: ‚Es gibt sieben Stoffe, die nicht gemacht sind … Ebenso wandern Toren und kluge Menschen umher, bevor sie dem Leiden ein Ende machen.‘ Was denkt ihr, Mönche und Nonnen? Ist Form beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ … „Ist das, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann, beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ … „Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würde dadurch die Ansicht entstehen: ‚Es gibt sieben Stoffe, die nicht gemacht sind … Ebenso wandern Toren und kluge Menschen umher, bevor sie dem Leiden ein Ende machen‘?“ „Nein, Herr.“ „Wenn ein edler Schüler den Zweifel in diesen sechs Fällen aufgegeben hat sowie bezüglich des Leidens, des Ursprungs des Leidens, des Aufhörens des Leidens und der Übung, die zum Aufhören des Leidens führt, nennt man ihn einen, der in den Strom eingetreten ist, der nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden muss und der für das Erwachen bestimmt ist.“
1. Das Kapitel über den Stromeintritt
Das Weltall ist ewig