Und was sind weder dunkle noch helle Taten mit weder dunklem noch hellem Ergebnis, die zur Auflösung der Taten führen? Es ist die Absicht, dunkle Taten mit dunklem Ergebnis, helle Taten mit hellem Ergebnis und dunkle und helle Taten mit dunklem und hellem Ergebnis aufzugeben. Das nennt man weder dunkle noch helle Taten mit weder dunklem noch hellem Ergebnis, die zur Auflösung der Taten führen. Das sind die vier Taten, die ich durch eigene Einsicht erkannt habe und erkläre.“
24. Das Kapitel über Taten
Über Soṇakāyana Da ging der Brahmane Sikhāmoggallāna zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte Sikhāmoggallāna sich zur Seite hin und sagte zum Buddha: „Werter Gotama, vor ein paar Tagen kam der Vedenstudent Soṇakāyana zu mir und sagte: ‚Der Asket Gotama verficht das Nicht-Tun aller Taten. Somit lehrt er die Vernichtung der Welt!‘ Die Welt besteht durch Taten, sie besteht fort, weil Taten ausgeführt werden.“ „Brahmane, ich kann mich nicht erinnern, dass ich den Vedenstudenten Soṇakāyana auch nur gesehen hätte, wie können wir da ein solches Gespräch gehabt haben? Ich erkläre diese vier Taten, die ich durch eigene Einsicht erkannt habe. Welche vier? Es gibt dunkle Taten mit dunklem Ergebnis, helle Taten mit hellem Ergebnis, dunkle und helle Taten mit dunklem und hellem Ergebnis und weder dunkle noch helle Taten mit weder dunklem noch hellem Ergebnis, die zur Auflösung der Taten führen.