Der Buddha sagte: „Mönche und Nonnen, ich werde euch über das Verlangen unterweisen – die Spinnerin, die Umherwandernde, Sich-Schlingende, Klammernde. Diese Welt wird von ihr erstickt und umschlungen. Sie verwickelt die Welt wie Garn, verknotet sie wie ein Wollknäuel und verflicht sie wie Binsen und Schilf, sodass sie den verlorenen Orten nicht entkommt, den schlechten Orten, der Unterwelt, dem Umherwandern. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Und was ist dieses Verlangen – diese Spinnerin …? Es gibt achtzehn Ströme des Verlangens, die von innen kommen, und achtzehn, die von außen kommen. Was sind die achtzehn Ströme des Verlangens, die von innen kommen? Wenn es das Konzept ‚ich bin‘ gibt, gibt es auch die Konzepte ‚das bin ich, ‚so bin ich‘, ‚anders bin ich‘, ‚flüchtig bin ich‘, ‚dauerhaft bin ich‘, ‚meins‘, ‚das ist meins‘, ‚so ist meins‘, ‚anders ist meins‘, ‚auch meins‘, ‚das ist auch meins‘, ‚so ist auch meins‘, ‚anders ist auch meins‘, ‚ich werde sein‘, ‚das werde ich sein‘, ‚so werde ich sein‘, ‚anders werde ich sein‘. Das sind die achtzehn Ströme des Verlangens, die von innen kommen.