An Sinnenfreuden gejocht und an den Wunsch nach fortgesetztem Dasein, auch an das Joch der Ansichten gebunden und von Unwissenheit regiert, so wandern die Wesen weiter umher, und Geburt und Tod gehen weiter. Doch wer Sinnenfreuden völlig verstanden und das Joch allen fortgesetzten Daseins, wer das Joch der Ansichten ausgerottet und Unwissenheit zerstreut hat, von allen Jochen gelöst – diese Abgeklärten sind wahrlich aus ihrem Joch entschlüpft.“
2. Das Kapitel über Gehen
Gehen „Mönche und Nonnen, angenommen, ein Mönch hat beim Gehen einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken. Er duldet ihn, gibt ihn nicht auf, macht sich nicht von ihm los, beseitigt ihn nicht und merzt ihn nicht aus. Ein solcher Mönch, so heißt es, ist beim Gehen nicht eifrig oder besonnen, stets träge und mit wenig Energie.