„Mönche und Nonnen, die Mönche, die Betrüger und Schmeichler sind, wichtigtuerisch und falsch, unverschämt und zerstreut: Diese Mönche sind keine Anhänger von mir. Sie haben diese Lehre und Schulung verlassen und erlangen kein Wachstum, keine Zunahme und keine Reife in dieser Lehre und Schulung. Die Mönche aber, die echt sind, keine Schmeichler, sondern bedächtig, zugänglich und gesammelt: Diese Mönche sind Anhänger von mir. Sie haben diese Lehre und Schulung nicht verlassen und erlangen Wachstum, Zunahme und Reife in dieser Lehre und Schulung. Wer ein Betrüger und Schmeichler ist, wichtigtuerisch und falsch, unverschämt und zerstreut: Solche wachsen nicht in der Lehre, die vom vollkommenen Buddha gelehrt wurde. Doch wer echt ist, kein Schmeichler, sondern bedächtig, zugänglich und gesammelt: Solche wachsen in der Lehre, die vom vollkommenen Buddha gelehrt wurde.“
3. Das Kapitel in Uruvelā
Zufriedenheit „Mönche und Nonnen, vier Kleinigkeiten sind leicht zu bekommen und ohne Tadel. Welche vier? Fetzenroben … Ein Brocken Almosen … Eine Unterkunft an der Wurzel eines Baumes … Arznei aus ranzigem Urin … Diese vier Kleinigkeiten sind leicht zu bekommen und ohne Tadel. Wenn ein Mönch mit Kleinigkeiten, die leicht zu bekommen sind, zufrieden ist, so besitzt er einen der Faktoren des Asketenlebens, sage ich.