Und was ist die Übung, die beruhigt? Da duldet ein Mönch einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken, der aufgekommen ist, nicht. Er duldet keine schlechten, untauglichen Eigenschaften, die aufgekommen sind. Er gibt sie auf, macht sich von ihnen los, beseitigt sie und merzt sie aus. Das nennt man die Übung, die beruhigt. Das sind die vier Übungswege.“
17. Das Kapitel über die Übung
Beide „Mönche und Nonnen, es gibt vier Übungswege. Welche vier? Schmerzhafte Übung mit langsamer Einsicht, schmerzhafte Übung mit rascher Einsicht, angenehme Übung mit langsamer Einsicht und angenehme Übung mit rascher Einsicht. Von diesen gilt die schmerzhafte Übung mit langsamer Einsicht in zweierlei Hinsicht als geringer: weil sie schmerzhaft ist und weil sie langsam ist. Diese Übung gilt in beiderlei Hinsicht als geringer. Die schmerzhafte Übung mit rascher Einsicht gilt als geringer, weil sie schmerzhaft ist. Die angenehme Übung mit langsamer Einsicht gilt als geringer, weil sie langsam ist. Die angenehme Übung mit rascher Einsicht gilt als besser in zweierlei Hinsicht: weil sie angenehm ist und weil sie rasch ist. Diese Übung gilt in beiderlei Hinsicht als besser. Das sind die vier Übungswege.“
17. Das Kapitel über die Übung
Mahāmoggallāna