Nummerierte Lehrreden: Das Viererbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 21 · Page 206
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Und was ist die ungeduldige Übung? Da kann jemand Kälte, Hitze, Hunger und Durst nicht ertragen, er kann die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren nicht ertragen, er kann rauen und unlieben Tadel nicht ertragen und kann körperliche Schmerzen nicht hinnehmen – scharfe, heftige, brennende, lästige, unangenehme, lebensbedrohende. Das nennt man die ungeduldige Übung. Und was ist die geduldige Übung? Da erträgt jemand Kälte, Hitze, Hunger und Durst, er erträgt die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren, er erträgt rauen und unlieben Tadel und nimmt körperliche Schmerzen hin – scharfe, heftige, brennende, lästige, unangenehme, lebensbedrohende. Das nennt man die geduldige Übung. Und was ist die Übung, die bändigt? Wenn ein Mönch mit dem Auge ein Bild sieht, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen … Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, bleibt er nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übt er Zügelung, bewacht das Vorstellungsvermögen und hält es im Zaum. Das nennt man die Übung, die bändigt.

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