„Brahmane, wenn ich die Befleckungen nicht aufgelöst hätte, wäre ich vielleicht ein Gott geworden. Doch ich habe diese Befleckungen aufgelöst, an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können. … Ich wäre vielleicht ein Zentaur … ein Geist … oder ein Mensch geworden. Doch ich habe diese Befleckungen aufgelöst … Angenommen, da wäre eine blaue Seerose oder eine rosa oder weiße Lotusblume. Obwohl sie im Wasser gesprossen und gewachsen ist, erhebt sie sich über das Wasser und steht unbenetzt vom Wasser da. Ebenso ist es mit mir: Obwohl ich in der Welt geboren und aufgewachsen bin, habe ich mich über die Welt erhoben, bin nicht von der Welt beschmutzt. Behalte mich als einen Buddha in Erinnerung, Brahmane. Ich könnte als Gott wiedergeboren werden oder als Zentaur, der durch die Lüfte fliegt, ich könnte ein Geist werden oder zur Menschenwelt zurückkehren. Doch diese Befleckungen sind weggepustet und niedergemäht. Wie eine anmutige Lotusblume, an der das Wasser nicht haftet, so haftet die Welt nicht an mir, und daher, Brahmane, bin ich ein Buddha.“
4. Das Kapitel über Umstände
Kein Niedergang „Mönche und Nonnen, ein Mönch, der vier Eigenschaften besitzt, kann nicht verkümmern und ist dem Erlöschen nahegekommen. Mit welchen vier? Da hat ein Mönch die Tugend vervollkommnet, bewacht die Tore der Sinne, hält maß beim Essen und weiht sich dem Wachsein. Und wie hat ein Mönch die Tugend vervollkommnet? Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. So hat ein Mönch die Tugend vervollkommnet.