So habe ich es gehört: Zu dieser Zeit nun hielt sich der Ehrwürdige Nandaka bei Sāvatthī im Ostkloster auf, im Pfahlbau-Langhaus der Mutter Migāras. Da gingen Sāḷha, der Enkel Migāras, und Rohaṇa, der Enkel Pekhuṇiyas, zum Ehrwürdigen Nandaka, verbeugten sich und setzten sich zur Seite hin. Da sagte der Ehrwürdige Nandaka zu Sāḷha: „Sāḷha, ihr beiden, geht bitte nicht nach mündlicher Überlieferung, nicht nach der Übertragungslinie, nicht nach einem Testament, nicht nach kanonischer Autorität, nicht nach Logik, nicht nach Rückschlüssen, nicht nach einem vernünftigen Gedankengang, nicht nach der Annahme einer Ansicht nach Überlegung, nicht nach dem Anschein von Kompetenz, und denkt nicht: ‚Der Asket ist unser geachteter Lehrer.‘ Aber wenn ihr selbst versteht: ‚Diese Dinge sind untauglich, tadelnswert, werden von vernünftigen Menschen getadelt, und wenn man sie unternimmt, führen sie zu Schaden und Leiden‘, dann solltet ihr sie aufgeben. Was denkt ihr, Sāḷha? Besteht Gier wirklich?“ „Ja, Herr.“ „‚Begehrlichkeit‘, das meine ich damit. Ein gieriger und begehrlicher Mensch tötet lebende Geschöpfe, stiehlt, begeht Ehebruch, lügt und stiftet andere an, das Gleiche zu tun. Ist das zu seinem langanhaltenden Schaden und Leiden?“ „Ja, Herr.“ „Was denkt ihr, Sāḷha? Besteht Hass wirklich?“ „Ja, Herr.“ „‚Böser Wille‘, das meine ich damit. Ein hasserfüllter und böser Mensch tötet lebende Geschöpfe, stiehlt, begeht Ehebruch, lügt und stiftet andere an, das Gleiche zu tun. Ist das zu seinem langanhaltenden Schaden und Leiden?“ „Ja, Herr.“ „Was denkt ihr, Sāḷha? Besteht Täuschung wirklich?“ „Ja, Herr.“