Nummerierte Lehrreden: Einer-, Zweier- und Dreierbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 20 · Page 189
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Und was, Mönche und Nonnen, heißt es, sich der Lehre gegenüber in die Pflicht zu nehmen? Da geht ein Mönch in die Wildnis, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach: ‚Ich bin nicht um einer Robe willen aus dem Haus fortgezogen ins hauslose Leben, nicht um des Almosens oder einer Unterkunft willen, noch, um in diesem oder jenem Zustand wiedergeboren zu werden. Sondern ich war in Wiedergeburt, Alter und Tod versunken, in Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Ich war im Leiden versunken, ins Leiden verstrickt. Und ich dachte: „Hoffentlich kann ich ein Ende dieser ganzen Masse des Leidens finden.“ Die Lehre ist vom Buddha gut erklärt – in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, sie lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können. Ich habe geistliche Gefährten, die erkennend und sehend leben. Nun, da ich in dieser gut erklärten Lehre und Schulung fortgezogen bin, wäre es nicht angebracht, wenn ich träge und nachlässig leben würde.‘ Dann denkt er: ‚Meine Energie soll aufgerüttelt und unermüdlich sein, die Achtsamkeit fest verankert und klar, mein Körper still und nicht erregt und mein Geist im Samādhi versunken und geeint.‘ Indem er sich der Lehre gegenüber in die Pflicht nimmt, gibt er das Untaugliche auf und entwickelt das Taugliche, gibt das Tadelnswerte auf und entwickelt das, was ohne Tadel ist, und erhält sich selbst rein. Das nennt man sich der Lehre gegenüber in die Pflicht nehmen. Das sind die drei Dinge, denen gegenüber man sich in die Pflicht nehmen soll. Es gibt keine Heimlichkeit in der Welt, für jemanden, der Schlechtes tut. Du weißt es selbst, ob du gelogen oder die Wahrheit gesagt hast. Angesichts des Guten in dir verabscheust du das, und das Schlechte versteckst du im Innern.

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