Wanderer, da mag jemand zu mir sagen: ‚Deine Lehre führt den, der sie übt, nicht zur völligen Auflösung des Leidens, das Ziel um dessentwillen sie gelehrt wird.‘ Dann dringe ich über diesen Punkt sorgfältig auf ihn ein, gehe ihm nach und nehme ihn ins Kreuzverhör. Wenn er von mir ins Kreuzverhör genommen wird, dann wird er zweifellos eine dieser drei Reaktionen zeigen: Er weicht dem Problem aus und lenkt das Gespräch auf Nebensächlichkeiten. Er zeigt Ärger, Hass und Unmut. Oder er sitzt schweigend und betroffen da, mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf, niedergeschlagen, und kann nichts sagen, so wie Sarabha.“ Nachdem der Buddha im Wandererkloster am Ufer des Schlangenflusses dreimal sein Löwengebrüll gebrüllt hatte, erhob er sich in die Luft und flog fort. Kurz nachdem er sich entfernt hatte, überhäuften diese Wanderer Sarabha von allen Seiten mit Hohn und Spott: „Geehrter Sarabha, du bist gerade wie ein alter Schakal in der gewaltigen Wildnis, der denkt: ‚Ich werde brüllen wie ein Löwe!‘, aber er bringt nur das Winseln und Jaulen eines Schakals zustande. Ebenso hast du, als der Asket Gotama nicht hier war, gesagt: ‚Ich werde brüllen wie ein Löwe!‘, aber du brachtest nur das Winseln und Jaulen eines Schakals zustande. Du bist gerade wie ein Sumpfhuhn, das denkt: ‚Ich werde rufen wie ein Kuckuck!‘, aber er bringt nur den Schrei eines Sumpfhuhns zustande. Ebenso hast du, als der Asket Gotama nicht hier war, gesagt: ‚Ich werde rufen wie ein Kuckuck!‘, aber du brachtest nur den Schrei eines Sumpfhuhns zustande. Du bist gerade wie ein Bulle, der nur ans Brüllen denkt, wenn der Kuhstall leer ist. Ebenso hast du nur ans Brüllen gedacht, als der Asket Gotama nicht hier war.“ So überhäuften diese Wanderer Sarabha von allen Seiten mit Hohn und Spott.
7. Das große Kapitel
Mit den Kālāmern von Kesamutta