„Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist verdorben ist, verstehe ich: ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in die Hölle gestoßen, als würde sie dort abgeliefert.‘ Warum ist das so? Weil ihr Geist verdorben ist. Ein verdorbener Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren werden, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.“ 44 „Mönche und Nonnen, wenn ich den Geist einer Person erfasst habe, deren Geist rein ist, verstehe ich: ‚Wenn diese Person eben jetzt sterben müsste, würde sie in den Himmel erhoben, als würde sie dort abgeliefert.‘ Warum ist das so? Weil ihr Geist rein ist. Ein reiner Geist ist der Grund, warum manche Wesen, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt.“ 45 „Wie ein See in einer Bergschlucht, Mönche und Nonnen, der trüb, undurchsichtig und schmutzig wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel nicht sehen, noch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Warum ist das so? Weil das Wasser getrübt ist. Ebenso ist es ganz unmöglich, dass ein Mönch, dessen Geist getrübt ist, wissen kann, was gut für ihn selbst, gut für jemand anderen oder gut für beide ist; oder dass er einen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreichen könnte, der der Edlen würdig ist. Warum ist das so? Weil sein Geist getrübt ist.“ 46