Dann ist dieser edle Schüler frei von Begehrlichkeit, frei von bösem Willen, nicht verwirrt, der Situation bewusst und achtsam. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt … indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt … indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringt … indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Er versteht: ‚Da ist dieses, da ist Geringeres, da ist Höheres, und da ist ein Entrinnen, das über den Bereich der Wahrnehmung hinausführt.‘ Wenn er das erkennt und sieht, ist sein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit. Wenn er befreit ist, weiß er, er ist befreit. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘ Er versteht: ‚Früher war da Gier, das war untauglich. Jetzt ist sie nicht mehr da, das ist tauglich. Früher war da Hass, das war untauglich. Jetzt ist er nicht mehr da, das ist tauglich. Früher war da Täuschung, das war untauglich. Jetzt ist sie nicht mehr da, das ist tauglich.‘ So lebt er in eben diesem Leben ohne Wünsche, verloschen, kühl geworden, voller Seligkeit, mit göttlich gewordenem Selbst.“
7. Das große Kapitel
Diskussionsthemen „Mönche und Nonnen, es gibt drei Diskussionsthemen. Welche drei? Man spricht über die Vergangenheit: ‚So war es in der Vergangenheit.‘ Man spricht über die Zukunft: ‚So wird es in der Zukunft sein.‘ Oder man spricht über die Gegenwart: ‚So ist es jetzt in der Gegenwart.‘