Daher, Kālāmer, geht bitte nicht nach mündlicher Überlieferung, nicht nach der Übertragungslinie, nicht nach einem Testament, nicht nach kanonischer Autorität, nicht nach Logik, nicht nach Rückschlüssen, nicht nach einem vernünftigen Gedankengang, nicht nach der Annahme einer Ansicht nach Überlegung, nicht nach dem Anschein von Kompetenz, und denkt nicht: ‚Der Asket ist unser geachteter Lehrer.‘ Aber wenn ihr selbst versteht: ‚Diese Dinge sind tauglich, ohne Tadel, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, und wenn man sie unternimmt, führen sie zu Nutzen und Glück‘, dann sollt ihr sie unternehmen und daran festhalten. Was denkt ihr, Kālāmer? Wenn Zufriedenheit in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden?“ „Zu seinem Nutzen, Herr.“ „Ein zufriedenes Individuum, nicht von Gier überwältigt, tötet keine lebenden Geschöpfe, stiehlt nicht, begeht keinen Ehebruch, lügt nicht und stiftet andere nicht an, das zu tun. Ist das zu seinem langanhaltenden Nutzen und Glück?“ „Ja, Herr.“ „Was denkt ihr, Kālāmer? Wenn Liebe in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden? … Wenn richtiges Verstehen in einem Menschen aufkommt, ist das zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden? … Ein Individuum, das versteht, tötet keine lebenden Geschöpfe … Ist das zu seinem langanhaltenden Nutzen und Glück?“