Und was ist ein Fehltritt in der Ansicht? Da hat jemand eine falsche Ansicht und einen verzerrten Blickwinkel, wie etwa: ‚Geben, Opfer oder Spenden haben keinen Sinn. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt nicht diese und jene Welt. So etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, gibt es nicht. Und es gibt keinen Asketen oder Brahmanen, der sich richtig benimmt, richtig übt, und der diese und jene Welt erklärt, nachdem er sie durch eigene Einsicht erkannt hat.‘ Das nennt man einen Fehltritt in der Ansicht. Manche Lebewesen werden, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wegen eines Fehltritts in der Tugend, im Geist oder in der Ansicht an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle. Das sind die drei Fehltritte. Es gibt drei Arten der Vervollkommnung. Welche drei? Die Vervollkommnung der Tugend, des Geistes und der Ansicht. Und was ist die Vervollkommnung der Tugend? Da tötet jemand keine lebenden Geschöpfe, stiehlt nicht, begeht keine sexuellen Verfehlungen und gebraucht keine unwahre, entzweiende, harte oder unsinnige Rede. Das nennt man die Vervollkommnung der Tugend. Und was ist die Vervollkommnung des Geistes? Da ist jemand zufrieden und gütig. Das nennt man die Vervollkommnung des Geistes.