Zu einer Zeit, zu der Könige stark sind, sind Räuber schwach. Dann ist der König entspannt, wenn er ausgeht, zurückkommt oder durch die Provinzen reist. Die Brahmanen und Hausbesitzer sind ebenfalls entspannt, wenn sie ausgehen, zurückkommen oder ihren Geschäften nachgehen. Ebenso sind zu einer Zeit, zu der gutherzige Mönche und Nonnen stark sind, schlechte Mönche und Nonnen schwach. Dann verharren die schlechten Mönche und Nonnen inmitten des Saṅgha fortwährend in Schweigen, oder sie ziehen in die eine oder andere Richtung fort. Das ist zum Nutzen und Glück vieler Menschen, für das Volk, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.“ 40 „Mönche und Nonnen, für diese zwei, Laien und Hauslose, preise ich falsche Übung nicht. Weil sie falsch üben, können weder Laien noch Hauslose in dem System der tauglichen Lehre Erfolg haben. Ich preise richtige Übung für diese zwei, Laien und Hauslose. Weil sie richtig üben, können sowohl Laien als auch Hauslose in dem System der tauglichen Lehre Erfolg haben.“ 41 „Mönche und Nonnen, indem sie die Lehrreden schlecht auswendig lernen und nur eine ähnliche Ausdrucksweise verwenden, schließen manche Mönche und Nonnen die Bedeutung und die Lehre aus. Sie handeln zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen. Sie fließen über von viel Verderbnis und bringen die wahre Lehre zum Verschwinden. Aber indem sie die Lehrreden gut auswendig lernen und nicht nur eine ähnliche Ausdrucksweise verwenden, stellen manche Mönche und Nonnen die Bedeutung und die Lehre richtig. Sie handeln zum Nutzen und Glück vieler Menschen, für das Volk, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen. Sie fließen über von viel Verdienst und erhalten den Fortbestand der wahren Lehre.“
5. Das Kapitel über Versammlungen
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