Darauf sagte der Ehrwürdige Ānanda zum Ehrwürdigen Udāyī: „Ich habe Glück, so großes Glück, dass ich einen Lehrer habe, der solche Macht und Stärke besitzt!“ Und der Ehrwürdige Udāyī entgegnete dem Ehrwürdigen Ānanda: „Was hast du davon, geehrter Ānanda, dass dein Lehrer solche Macht und Stärke besitzt?“ Darauf sagte der Buddha zum Ehrwürdigen Udāyī: „So nicht, Udāyī, so nicht! Sollte Ānanda sterben, solange er noch nicht frei von Gier ist, würde er sieben Leben lang als König der Götter herrschen, oder er würde sieben Leben lang als König über das Land des Rosenapfelbaums herrschen, so groß ist die Zuversicht in seinem Herzen. Aber Ānanda wird in eben diesem Leben vollkommen erlöschen.“
9. Das Kapitel über Asketen
Asketen „Mönche und Nonnen, für einen Asketen gibt es drei Pflichten. Welche drei? Man nimmt die Schulung in höherer Tugend, höherem Geist und höherer Weisheit auf. Das sind die drei Pflichten für einen Asketen. Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen glühenden Enthusiasmus dafür haben, die Schulung in höherer Tugend, höherem Geist und höherer Weisheit aufzunehmen.‘ So sollt ihr euch schulen.“
9. Das Kapitel über Asketen
Der Esel „Angenommen, Mönche und Nonnen, ein Esel liefe hinter einer Kuhherde her und dächte: ‚Ich kann auch muhen! Ich kann auch muhen!‘ Aber er sieht nicht aus wie eine Kuh, klingt nicht wie eine Kuh und hinterlässt nicht den Hufabdruck einer Kuh. Dennoch läuft er hinter einer Kuhherde her und denkt: ‚Ich kann auch muhen! Ich kann auch muhen!‘