„Mönche und Nonnen, es gibt vier Subtilitäten. Welche vier? Da besitzt ein Mönch äußerste Subtilität der Form. Er sieht keine Subtilität der Form, die besser oder erlesener wäre als diese, noch strebt er danach. Ein Mönch besitzt äußerste Subtilität des Gefühls. Er sieht keine Subtilität des Gefühls, die besser oder erlesener wäre als diese, noch strebt er danach. Ein Mönch besitzt äußerste Subtilität der Wahrnehmung. Er sieht keine Subtilität der Wahrnehmung, die besser oder erlesener wäre als diese, noch strebt er danach. Ein Mönch besitzt äußerste Subtilität der Willensbildungsprozesse. Er sieht keine Subtilität der Willensbildungsprozesse, die besser oder erlesener wäre als diese, noch strebt er danach. Das sind die vier Subtilitäten. Wer die Subtilität der Form kennt und die Herkunft des Gefühls, wer weiß, woher Wahrnehmung kommt und wo sie endet, wer Willensbildungsprozesse als fremd erkennt, als Leiden und als ohne Selbst: Dieser Mönch sieht richtig, ist friedvoll und liebt den Zustand des Friedens. Er trägt seinen letzten Körper, Māra und seine Schwadron hat er bezwungen.“
2. Das Kapitel über Gehen
Voreingenommen (1) „Mönche und Nonnen, man kann in seinem Handeln auf vier Arten voreingenommen sein. Auf welche vier? Man ist in seinem Handeln voreingenommen durch Begünstigung, Feindseligkeit, Dummheit oder Feigheit. Auf diese vier Arten kann man in seinem Handeln voreingenommen sein. Wenn das Handeln sich nicht gegen die Lehre wendet durch Begünstigung, Feindseligkeit, Feigheit oder Dummheit, schwindet der Ruhm wie der Mond in der dunklen Monatshälfte.“
2. Das Kapitel über Gehen
Voreingenommen (2) „Mönche und Nonnen, man kann in seinem Handeln auf vier Arten unvoreingenommen sein. Auf welche vier? Man ist in seinem Handeln nicht voreingenommen durch Begünstigung, Feindseligkeit, Dummheit und Feigheit. Auf diese vier Arten kann man in seinem Handeln unvoreingenommen sein. Wenn das Handeln sich nicht gegen die Lehre wendet durch Begünstigung, Feindseligkeit, Feigheit oder Dummheit, wächst der Ruhm an wie der Mond in der hellen Monatshälfte.“
2. Das Kapitel über Gehen
Voreingenommen (3)