Als nächstes erschien dem König Mahāsudassana das Pferde-Juwel. Es war ein rein weißer Himmelswanderer, der übersinnliche Kraft besaß, mit schwarzem Kopf und einer Mähne wie geflochtenes Schilfrohr, ein königliches Ross mit Namen Donnerwolke. Als er es sah, war der König beeindruckt: ‚Das wäre wahrhaftig ein erlesenes Reitpferd, wenn es sich zähmen ließe.‘ Und das Pferde-Juwel ließ sich zähmen, als sei es ein erlesenes Vollblutpferd, das seit langem gezähmt worden war. Einmal geschah es, dass der König Mahāsudassana, als er ebendieses Pferde-Juwel prüfte, es am Morgen bestieg und das vom Meer umgebene Land durchquerte, bevor er rechtzeitig zum Frühstück zu der Königsstadt zurückkehrte. Solcherart ist das Pferde-Juwel, das dem König Mahāsudassana erschien. 2.4. Das Edelstein-Juwel Als nächstes erschien dem König Mahāsudassana das Edelstein-Juwel. Es war ein Schmuckstück aus Beryll, von Natur aus schimmernd, mit acht Facetten, gut gearbeitet, durchsichtig, klar und ungetrübt, mit allen guten Eigenschaften versehen. Und der Glanz dieses Juwels strahlte eine Meile weit im Umkreis. Einmal geschah es, dass der König Mahāsudassana, als er ebendieses Edelstein-Juwel prüfte, sein Heer aus vier Abteilungen aufbot, das Juwel auf sein Banner hisste und in der nächtlichen Dunkelheit aufbrach. Da machten sich die Dorfbewohner ringsumher an die Arbeit, weil sie dachten, es sei Tag. Solcherart ist das Edelstein-Juwel, das dem König Mahāsudassana erschien. 2.5. Das Frauen-Juwel