„Auch wenn der werte Kassapa das sagt, so kann ich doch von diesem schädlichen Irrglauben nicht ablassen. Der König Pasenadi von Kosala kennt meine Ansichten, und auswärtige Könige ebenfalls. Aus Zorn, Verachtung und Gehässigkeit werde ich diese Ansicht beibehalten!“ 2.12. Das Gleichnis vom Dungträger „Nun, Stammesfürst, ich will dir ein Gleichnis geben. Denn mithilfe eines Gleichnisses verstehen manche vernünftigen Menschen die Bedeutung des Gesagten. Es war einmal ein Schweinehirt, der ging von einem Dorf zu einem anderen. Da sah er einen großen Haufen trockenen Dung, der zurückgelassen war. Er dachte: ‚Dieser Haufen Dung kann als Futter für meine Schweine dienen. Warum nehme ich ihn nicht mit?‘ Da breitete er seine Oberrobe aus, schaufelte den trockenen Dung darauf, schnürte alles zu einem Bündel zusammen, hob es auf seinen Kopf und ging seiner Wege. Während er unterwegs war, prasselte ein großes unerwartetes Gewitter herab. Heraussickernder und herausquellender Dung beschmierte ihn bis zu den Fingernägeln, doch er trug seine Ladung mit Dung weiter. Als die Leute ihn sahen, sagten sie: ‚Bist du verrückt geworden, sage ich? Hast du den Verstand verloren? Denn wie kannst du deine Ladung mit Dung weitertragen, wo der Dung heraussickert und herausquillt und dich bis zu den Fingernägeln beschmiert?‘ ‚Ihr seid die Verrückten, sage ich! Ihr seid die, die den Verstand verloren haben! Denn dieser Dung wird als Futter für meine Schweine dienen.‘ Ebenso scheinst du, Stammesfürst, wie der Dungträger in dem Gleichnis zu sein. Lass von deinem schädlichen Irrglauben ab, Stammesfürst, lass ihn los! Schaff dir nicht selbst für lange Zeit Schaden und Leiden!“