Da begleitete Pāyāsi die Brahmanen und Hausbesitzer, ging zu Kassapa dem Prinzen und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin. Manche der Brahmanen und Hausbesitzer verbeugten sich, manche begrüßten Kassapa den Prinzen und tauschten Höflichkeiten aus, manche hielten ihm ihre zusammengelegten Hände entgegen, manche nannten ihren Namen und Stamm und manche schwiegen. Alle setzten sich zur Seite hin.
2. Nihilismus
Und der Stammesfürst Pāyāsi sagte zum Ehrwürdigen Kassapa dem Prinzen: „Werter Kassapa, dies ist meine Doktrin, meine Ansicht: ‚Es gibt kein Jenseits. Es gibt keine Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden. Es gibt keine Frucht und kein Ergebnis von guten und schlechten Taten.‘“ „Stammesfürst, dass ich nie sehe oder höre, wie jemand eine solche Doktrin, eine solche Ansicht vertritt! Wie in aller Welt kann jemand so etwas sagen? 2.1. Das Gleichnis von Mond und Sonne Nun, Stammesfürst, ich werde dir dazu Gegenfragen stellen, und du kannst antworten, wie du möchtest. Was denkst du, Stammesfürst? Gehören Mond und Sonne zu dieser Welt oder zu jener Welt? Sind sie Götter oder Menschen?“ „Sie gehören zu jener Welt, werter Kassapa, und sie sind Götter, keine Menschen.“ „Mit dieser Methode sollte der Beweis erbracht sein, dass es ein Jenseits gibt, dass es Wesen gibt, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden, und dass es eine Frucht und ein Ergebnis von guten und schlechten Taten gibt.“