Lange Lehrreden: Das große Kapitel
Deutsche Übersetzung · Band 10 · Seite 301
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Mein Herz ist voller Leidenschaft nach dir, mein Geist ist im Zerfall begriffen; es gibt kein Zurück, das kann nicht möglich sein, ich zappele am Angelhaken wie ein Fisch. Komm, Bhaddā mit den schönen Schenkeln, halt mich fest! Umarme mich, Mädchen mit betörendem Blick! In deinen Armen, Schöne, mich verwöhne, mehr könnt’ ich niemals wollen oder wünschen. Ach, da war mein Begehren noch so klein, du Süße mit dem wellig wehenden Haar; jetzt ist es ins Unermessliche gewachsen, wie die Gabe, die man Heiligen bringt dar. Was ich auch an Verdienst geschaffen durch Gaben an solch vollkommene Wesen – dass das, du meine rundum Herrliche, reife in Zweisamkeit mit dir! Was ich auch an Verdienst geschaffen in diesem ausgedehnten Territorium – dass das, du meine rundum Herrliche, reife in Zweisamkeit mit dir! Wie der Sakyer in Vertiefung meditierte, einig, wach und auch achtsam hier, wie der Abgeklärte trachtete nach der Befreiung vom Tod, so trachte ich, mein Sonnenschein, nach dir! Und wie der Abgeklärte sich erfreute, als er zur Wahrheit voll erwachte, so wäre es mir, liebste Dame, eine Freude, sollte ich eins werden mit dir. Wenn Sakka als der Herr der Dreiunddreißig nur einen Wunsch gewährte mir, meine Bhaddā, nichts als Dich könnt’ ich wünschen, so stark ist meine Liebe zu dir. Wie ein frisch erblühter Salbaum, so ist dein Vater, meine verständige Freundin. Ich verehre ihn, verneige mich demütig vor ihm, dessen Tochter so geartet ist.“

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