Dann kam der Buddha zusammen mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen nach Warendorf und blieb da. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, weil wir vier Dinge nicht verstanden und nicht durchdrungen hatten, sind wir, ihr sowohl als ich, solch eine sehr lange Zeit gewandert und umhergezogen. Welche vier? Edle Tugend, edle Versenkung, edle Weisheit und edle Freiheit. Diese edle Tugend, edle Versenkung, edle Weisheit und edle Freiheit wurden verstanden und durchdrungen. Das Verlangen nach fortgesetztem Dasein wurde abgeschnitten, der Zug zum Dasein ist beendet, künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.“ Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort: „Tugend, Versenkung und Weisheit und die unübertreffliche Freiheit: Diese Dinge wurden verstanden von Gotama, dem Ruhmreichen. Und so hatte der Buddha die Einsicht und erklärte den Mönchen und Nonnen die Lehre. Der Lehrer machte dem Leiden ein Ende; er sieht klar und ist verloschen.“ Und auch während er sich in Warendorf aufhielt, hielt der Buddha für die Mönche und Nonnen häufig diesen Dhammavortrag: „So ist Tugend, so ist Versenkung, so ist Weisheit. Wenn Versenkung von Tugend durchdrungen ist, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Wenn Weisheit von Versenkung durchdrungen ist, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Wenn der Geist von Weisheit durchdrungen ist, ist er richtig von den Befleckungen befreit: nämlich von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.“
22. Die vier großen Bezugspunkte