Der Teich war von sieben Reihen von Palmen umgeben, die waren aus Gold, Silber, Beryll, Kristall, Rubin, Smaragd und aus allen kostbaren Dingen. Die goldenen Palmen hatten Stämme aus Gold und Blätter und Früchte aus Silber. Die silbernen Palmen hatten Stämme aus Silber und Blätter und Früchte aus Gold. Die Palmen aus Beryll hatten Stämme aus Beryll und Blätter und Früchte aus Kristall. Die kristallenen Palmen hatten Stämme aus Kristall und Blätter und Früchte aus Beryll. Die Palmen aus Rubin hatten Stämme aus Rubin und Blätter und Früchte aus Smaragd. Die smaragdenen Palmen hatten Stämme aus Smaragd und Blätter und Früchte aus Rubin. Und die Palmen aus allen kostbaren Dingen hatten Stämme, Blätter und Früchte aus allen kostbaren Dingen. Wenn der Wind durch die Reihen der Palmen strich, klangen sie anmutig, erregend, sinnlich und betörend, wie ein Quintett von geübten Musikern, die gut geprobt hatten und hervorragend den Rhythmus hielten. Und zu jener Zeit wurden alle Süchtigen, Zecher und Trunkenbolde in Kusāvatī von diesem Klang unterhalten. Als der Palast mit seinem Lotusteich fertiggestellt war, bediente der König Mahāsudassana alle, die als wahre Asketen und Brahmanen erachtet wurden, mit allem, was sie begehrten. Dann stieg er in den Palast der Gesetzmäßigkeit hinauf. Der erste Abschnitt zum Aufsagen.
5. Vertiefung erlangen
Da dachte der König Mahāsudassana: ‚Von welcher Tat, die ich begangen habe, ist es die Frucht und das Ergebnis, dass ich jetzt so mächtig und gewaltig bin?‘ Dann dachte er: ‚Es ist die Frucht und das Ergebnis von drei Taten: Geben, Selbstbeherrschung und Zügelung.‘ Da ging er zur großen Eingangshalle, stand an der Tür und drückte dieses innige Gefühl aus: ‚Halt, ihr sinnlichen, böswilligen und grausamen Gedanken! Bis hierher und nicht weiter!‘