Einen großen Teil der Nacht verbrachte der Buddha damit, die Laienschüler vom Dorf Pāṭali mit einem Dhammavortrag anzuleiten, zu ermuntern, zu begeistern und zu erheben. Dann entließ er sie mit den Worten: „Die Nacht ist fortgeschritten, Hausbesitzer. Bitte geht nach eurem Belieben.“ „Ja, Herr“, antworteten die Laienschüler vom Dorf Pāṭali. Sie erhoben sich von ihren Sitzen, verbeugten sich, umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und gingen. Kurz nachdem sie gegangen waren, begab sich der Buddha in eine abgetrennte Zelle.
7. Bau einer Festung
Zu dieser Zeit nun bauten Sunidha und Vassakāra, die Oberminister von Magadha, das Dorf Pāṭali zu einer Festungsstadt aus, um die Vajjier fernzuhalten. Zu der Zeit nahmen Tausende von Gottheiten Bauplätze im Dorf Pāṭali in Besitz. Ranghohe Herrscher oder königliche Oberminister neigten dazu, Häuser an Stellen zu bauen, die von ranghohen Gottheiten in Besitz genommen waren. Herrscher oder königliche Oberminister von mittlerem Rang neigten dazu, Häuser an Stellen zu bauen, die von Gottheiten von mittlerem Rang in Besitz genommen waren. Herrscher oder königliche Oberminister von niederem Rang neigten dazu, Häuser an Stellen zu bauen, die von Gottheiten von niederem Rang in Besitz genommen waren. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sah der Buddha, wie diese Gottheiten Bauplätze im Dorf Pāṭali in Besitz nahmen. Da stand der Buddha beim ersten Morgengrauen auf und wandte sich an den Ehrwürdigen Ānanda: