Gerade hier in Kapilavatthu lebte eine Sakyer-Dame mit Namen Gopikā, die Zuversicht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha hatte und die ihre Tugend erfüllt hatte. Sie verlor die Bindung an ihre Weiblichkeit und entwickelte Männlichkeit. Als ihr Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurde sie an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt. Unter den Göttern der Dreiunddreißig wurde sie einer meiner Söhne. Dort kannte man ihn als den Ortsgott Gopaka. Drei andere, drei Mönche, die unter dem Buddha das geistliche Leben geführt hatten, wurden derweil in einem niedrigeren Zentaurenreich wiedergeboren. Dort vergnügten sie sich, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen, und wurden meine Diener und Aufwärter. Dafür schalt Gopaka sie: ‚Kameraden, wo in aller Welt seid ihr gewesen, als ihr die Lehre des Buddha gehört habt! Als ich noch eine Frau war, hatte ich Zuversicht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha und hatte meine Tugend erfüllt. Ich verlor die Bindung an meine Weiblichkeit und entwickelte Männlichkeit. Als mein Körper auseinanderbrach, nach dem Tod, wurde ich an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt. Unter den Göttern der Dreiunddreißig wurde ich einer von Sakkas Söhnen. Hier kennt man mich als den Ortsgott Gopaka. Aber ihr, die ihr unter dem Buddha das geistliche Leben geführt habt, wurdet in dem niedrigeren Zentaurenreich wiedergeboren. Es ist wahrhaftig ein trauriger Anblick, dass Gefährten in der Lehre in einem niedrigeren Zentaurenreich wiedergeboren sind.‘ Als sie so von Gopaka gescholten wurden, fanden zwei dieser Götter auf der Stelle ihre Erinnerung wieder. Sie gelangten zur Schar der Priester Brahmās. Doch ein Gott blieb der Sinnlichkeit verhaftet. ‚„Ich war eine Laienschülerin des Klaräugigen und mein Name war Gopikā. Dem Buddha und der Lehre war ich ergeben und diente mit Ergebenheit dem Saṅgha. Wegen der klaren Richtigkeit der Lehre des Buddha bin ich jetzt ein mächtiger, majestätischer Sohn Sakkas, im dritten Himmel wiedergeboren; und hier kennt man mich als Gopaka.