„Ānanda, der Mönch Sāḷha hat mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens erlangt, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, hat sie durch eigene Einsicht erkannt und darin gelebt. Die Nonne Nandā hat die fünf niederen Fesseln aufgelöst. Sie wurde durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren und wird dort erlöschen, sie muss von jener Welt nicht zurückkehren. Der Laienmann Sudatta hat drei Fesseln aufgelöst und Gier, Hass und Täuschung abgeschwächt. Er ist ein Einmalwiederkehrer, der nur einmal in diese Welt zurückkehrt, um dann dem Leiden ein Ende zu machen. Die Laienfrau Sujātā hat drei Fesseln aufgelöst. Sie ist in den Strom eingetreten, muss nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden und ist für das Erwachen bestimmt. Die Laienmänner Kakkaṭa, Kaḷibha, Nikata, Kaṭissaha, Tuṭṭha, Santuṭṭha, Bhadda und Subhadda haben die fünf niederen Fesseln aufgelöst. Sie wurden durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren und werden dort erlöschen, sie müssen von jener Welt nicht zurückkehren. Über fünfzig Laienmänner aus Ñātika hatten bei ihrem Tod die fünf niederen Fesseln aufgelöst. Sie wurden durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren und werden dort erlöschen, sie müssen von jener Welt nicht zurückkehren. Mehr als neunzig Laienmänner aus Ñātika hatten bei ihrem Tod drei Fesseln aufgelöst und Gier, Hass und Täuschung abgeschwächt. Sie sind Einmalwiederkehrer, die nur einmal in diese Welt zurückkehren, um dann dem Leiden ein Ende zu machen. Mehr als fünfhundert Laienmänner aus Ñātika hatten bei ihrem Tod drei Fesseln aufgelöst. Sie sind in den Strom eingetreten, müssen nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden und sind für das Erwachen bestimmt.
10. Der Spiegel der Lehre