und nicht als formlos und unendlich. Sie beschreiben das Selbst nicht als formlos und unendlich in der Gegenwart; auch nicht als etwas, das mit Gewissheit an einem anderen Ort formlos und unendlich sein wird; und sie denken auch nicht: ‚Obwohl es nicht so ist, werde ich sicherstellen, dass es das bekommt, was nötig ist, damit es so wird.‘ Wenn das so ist, dann ist es angebracht, zu sagen, dass bei ihnen kein Glaube an ein Selbst als formlos und unendlich zugrunde liegt. Die, die kein Selbst beschreiben: Insofern beschreiben sie es nicht.
4. Das Selbst betrachten
Die, die ein Selbst betrachten: Inwiefern betrachten sie es? Sie betrachten Gefühl als Selbst: ‚Gefühl ist mein Selbst.‘ Oder sie betrachten es so: ‚Gefühl ist bestimmt nicht mein Selbst. Mein Selbst erlebt kein Gefühl.‘ Oder sie betrachten es so: ‚Gefühl ist bestimmt nicht mein Selbst. Aber es ist nicht so, dass mein Selbst kein Gefühl erleben würde. Mein Selbst fühlt, denn mein Selbst ist dem Fühlen unterworfen.‘