Lange Lehrreden: Das große Kapitel
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 10 · Page 378
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„Nun, Stammesfürst, ich will dir ein Gleichnis geben. Denn mithilfe eines Gleichnisses verstehen manche vernünftigen Menschen die Bedeutung des Gesagten. Es war einmal ein Filzhaarasket, ein Feueranbeter, der ließ sich in einer Laubhütte in einem Wildnisgebiet nieder. Da zog eine Karawane aus einem Land fort, blieb für eine Nacht in der Nähe der Klause dieses Asketen und zog dann weiter. Da dachte der Asket: ‚Warum gehe ich nicht zum Rastplatz der Karawane? Hoffentlich finde ich dort etwas Nützliches.‘ Er ging also hin und sah einen kleinen, zarten, hilflosen Säugling, der dort ausgesetzt war. Bei seinem Anblick dachte er: ‚Es wäre nicht angebracht für mich, wegzuschauen, während ein menschliches Wesen stirbt. Warum bringe ich den Jungen nicht zu meiner Klause, pflege ihn, sorge für ihn und ziehe ihn groß?‘ Und so tat er es. Als der Junge zehn oder zwölf Jahre alt war, hatte der Asket im Land etwas zu erledigen. Da sagte er zu dem Jungen: ‚Mein Lieber, ich will ins Land gehen. Huldige der heiligen Flamme. Lösche sie nicht aus. Aber wenn du sie auslöschst, hier sind Beil und Feuerholz und ein Bündel Zunder. Fache das Feuer an und huldige ihm.‘ Nachdem er den Jungen eingewiesen hatte, ging der Asket aufs Land. Doch der Junge war so in sein Spiel vertieft, dass das Feuer ausging.

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