Und auch während er sich in Ñātika aufhielt, hielt der Buddha für die Mönche und Nonnen häufig diesen Dhammavortrag: „So ist Tugend, so ist Versenkung, so ist Weisheit. Wenn Versenkung von Tugend durchdrungen ist, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Wenn Weisheit von Versenkung durchdrungen ist, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Wenn der Geist von Weisheit durchdrungen ist, ist er richtig von den Befleckungen befreit: nämlich von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.“ Als der Buddha so lange in Ñātika geblieben war, wie es ihm gefiel, wandte er sich an den Ehrwürdigen Ānanda: „Komm, Ānanda, lass uns nach Vesālī gehen.“ „Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Dann kam der Buddha zusammen mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen nach Vesālī. Dort hielt er sich in Ambapālīs Mangowäldchen auf. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, ein Mönch soll achtsam leben, der Situation bewusst. Das ist meine Anleitung für euch. Und wie ist ein Mönch achtsam? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. So ist ein Mönch achtsam.