Da wandte sich der Prinz Vipassī an seinen Wagenlenker: ‚Nun, mein guter Wagenlenker, nimm den Wagen und kehre zum königlichen Hof zurück. Ich werde mir gleich hier Haar und Bart rasieren, ockerfarbene Roben anlegen und aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.‘ ‚Ja, Majestät‘, antwortete der Wagenlenker und tat wie geheißen. Und Prinz Vipassī rasierte sich Haar und Bart, legte ockerfarbene Roben an und zog aus dem Haus fort ins hauslose Leben.
10. Eine große Menge zieht fort
In der Königsstadt Bandhumatī hörte eine große Menge von 84.000 Menschen, dass der Prinz Vipassī fortgezogen war. Sie dachten: ‚Das kann keine gewöhnliche Lehre und Schulung sein, kein gewöhnliches Fortziehen, zu dem der Prinz Vipassī fortgezogen ist. Wenn selbst der Prinz fortzieht, warum tun wir nicht das Gleiche?‘ Und diese große Menge von 84.000 Menschen rasierte sich Haar und Bart, legte ockerfarbene Roben an und folgte Vipassī, dem zum Erwachen Entschlossenen, indem sie aus dem Haus fortzog ins hauslose Leben. Vipassī wanderte in Begleitung dieser Gesellschaft durch die Dörfer, Marktflecken und Königsstädte.