Wenn man nichts in dieser Weise betrachtet, ergreift man nichts in der Welt. Wenn man nichts ergreift, ist man nicht unruhig, und wenn man nicht unruhig ist, erlischt man aus sich selbst heraus. Man versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘ Es wäre nicht angemessen, zu sagen, dass ein Mönch, dessen Geist so befreit ist, diese Ansichten hat: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘, ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod nicht fort‘, ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort‘, ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort.‘ Warum ist das so? Ein Mönch ist befreit, indem er unmittelbar erkennt, wie weit sich das Benennen und der Geltungsbereich des Benennens erstrecken; wie weit sich die Begriffsbestimmung und der Geltungsbereich der Begriffsbestimmung erstrecken; wie weit sich Beschreibung und der Geltungsbereich der Beschreibung erstrecken; wie weit sich die Weisheit und der Bereich der Weisheit erstrecken; wie weit sich der Kreislauf der Wiedergeburten und seine Fortsetzung erstrecken. Es wäre nicht angemessen, zu sagen, dass ein Mönch, der befreit ist, indem er dies unmittelbar erkennt, die Ansicht hat: ‚So etwas wie Erkennen und Sehen gibt es nicht.‘
5. Bewusstseinsebenen