Lange Lehrreden: Das große Kapitel
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 10 · Page 375
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„Nun, Stammesfürst, ich will dir ein Gleichnis geben. Denn mithilfe eines Gleichnisses verstehen manche vernünftigen Menschen die Bedeutung des Gesagten. Es war einmal ein Schneckenhornbläser, der nahm sein Schneckenhorn und reiste in ein Grenzgebiet. Dort ging er in ein gewisses Dorf. Er stellte sich in die Dorfmitte und blies sein Schneckenhorn dreimal, dann legte er es auf den Boden und setzte sich zur Seite hin. Da dachten die Leute aus diesem Grenzgebiet: ‚Meine Güte, was macht diesen Ton, der so erregend, sinnlich, berauschend, fesselnd und betörend ist?‘ Sie versammelten sich um den Schneckenhornbläser und sagten: ‚Meine Güte, was macht diesen Ton, der so erregend, sinnlich, berauschend, fesselnd und betörend ist?‘ ‚Das hier macht diesen Ton; man nennt es ein Schneckenhorn.‘ Sie legten das Schneckenhorn auf den Rücken und sagten: ‚Sprich, wertes Horn! Sprich, wertes Horn!‘ Aber das Schneckenhorn machte keinen Ton. Sie legten das Schneckenhorn auf den Bauch, auf die Seite, auf die andere Seite, sie stellten es aufrecht hin und auf den Kopf, schlugen es mit Fäusten, Steinen, Stöcken und Schwertern und schüttelten es einmal kräftig und sagten: ‚Sprich, wertes Horn! Sprich, wertes Horn!‘ Aber das Schneckenhorn machte keinen Ton.

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