Lange Lehrreden: Das große Kapitel
Deutsche Übersetzung · Band 10 · Seite 302
Für Lesezeichen anmelden

Als Pañcasikha geendet hatte, sagte der Buddha zu ihm: „Pañcasikha, der Klang der Saiten und der Klang deines Gesangs sind gut aufeinander abgestimmt, sodass keins das andere übertönt. Aber wann hast du diese Strophen über den Buddha, die Lehre, den Saṅgha, die Vollendeten und die sinnliche Liebe gedichtet?“ „Dieses eine Mal, Herr, als du eben erwacht warst, hieltest du dich in Uruvelā beim Banyanbaum des Ziegenhirten auf, am Ufer des Flusses Nerañjarā. Und da war ich gerade in die Dame Bhaddā Suriyavaccasā verliebt, ‚Herz Sonnenschein‘, die Tochter des Zentaurenkönigs Timbaru. Doch die Schwester begehrte einen anderen – es war der mit Namen Sikhaṇḍī, der Sohn des Wagenlenkers Mātali, den sie liebte. Da ich diese Schwester mit keinem Mittel gewinnen konnte, nahm ich meine Bogenharfe mit zu Timbarus Haus, wo ich diese Strophen spielte.

Melden Sie sich an, um für das Lesen dieser Seite 20 Verdienstpunkte zu erhalten