Dann wandte sich der Buddha an den Ehrwürdigen Ānanda: „Es könnte nun vorkommen, Ānanda, dass jemand bei Cunda dem Schmied Zerknirschung auslöst: ‚Es ist dein Pech, geehrter Cunda, dein Missgeschick! Denn der Klargewordene verlosch vollkommen, nachdem er von dir sein letztes Almosenmahl gegessen hatte.‘ Ihr solltet die Zerknirschung von Cunda dem Schmied folgendermaßen vertreiben: ‚Du hast Glück, geehrter Cunda, so großes Glück! Denn der Klargewordene verlosch vollkommen, nachdem er von dir sein letztes Almosenmahl gegessen hatte. Ich habe unter den Augen des Buddha gehört und gelernt: Es gibt zwei Almosenspenden, die gleiche Frucht und gleiches Ergebnis bringen und die reichere Frucht und größeren Vorteil bringen als andere Almosenspenden. Welche zwei? Das Almosenmahl, nach dessen Genuss ein Klargewordener zum unübertrefflichen vollkommenen Erwachen erwacht, und das Almosenmahl, nach dessen Genuss er im Element des Erlöschens ohne Rest vollkommen erlischt. Diese beiden Almosenspenden bringen gleiche Frucht und gleiches Ergebnis, und sie bringen reichere Frucht und größeren Vorteil als andere Almosenspenden. Du hast eine Tat angesammelt, die zu langem Leben, Schönheit und Glück, in den Himmel, zu Ruhm und Herrschaftsgewalt führt.‘ So solltet ihr die Zerknirschung von Cunda dem Schmied vertreiben.“ Und da er diese Sache verstand, drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus: „Das Verdienst eines Spenders wächst; der Selbst-Beherrschte häuft keine Feindschaft an. Ein tauglicher Mensch gibt schlechte Dinge auf – mit der Auflösung von Gier, Hass und Täuschung ist er verloschen.“ Der vierte Abschnitt zum Aufsagen.
26. Die Zwillings-Salbäume