„Nun, Stammesfürst, ich will dir ein Gleichnis geben. Denn mithilfe eines Gleichnisses verstehen manche vernünftigen Menschen die Bedeutung des Gesagten. Es waren einmal zwei Würfelspieler, die spielten mit Samenwürfeln. Einer von ihnen verschluckte jedes Mal, wenn er einen schlechten Griff tat, den Verlierersamen. Der zweite sah das und sagte: ‚Nun, lieber Freund, du gewinnst jedes Mal! Gib mir die Samenwürfel, ich will sie werfen.‘ ‚Ja, mein Freund‘, erwiderte der erste Spieler und gab sie ihm. Da tränkte der Spieler die Samenwürfel mit Gift und sagte zu dem anderen: ‚Komm, mein Freund, lass uns Samenwürfel spielen.‘ ‚Ja, mein Freund‘, erwiderte der andere. Und zum zweiten Mal spielten die Würfelspieler mit den Samenwürfeln. Zum zweiten Mal verschluckte einer von ihnen jedes Mal, wenn er einen schlechten Griff tat, den Verlierersamen. Der zweite sah das und sagte: ‚Der Mann steckt den Würfel in den Mund und merkt doch nicht, dass er mit feurigstem Gift bestrichen ist. Schlucke nur, du verdammter Falschspieler, schlucke! Bald wirst du die bittere Frucht kennen!‘ Ebenso scheinst du, Stammesfürst, wie der Würfelspieler in dem Gleichnis zu sein. Lass von deinem schädlichen Irrglauben ab, Stammesfürst, lass ihn los! Schaff dir nicht selbst für lange Zeit Schaden und Leiden!“ „Auch wenn der werte Kassapa das sagt, so kann ich doch von diesem schädlichen Irrglauben nicht ablassen. Der König Pasenadi von Kosala kennt meine Ansichten, und auswärtige Könige ebenfalls. Aus Zorn, Verachtung und Gehässigkeit werde ich diese Ansicht beibehalten!“ 2.14. Das Gleichnis vom Hanfträger