Wenn das Feld eines Bauern reif ist, lässt er eilig den Reis schneiden, ihn eilig aufsammeln, eilig befördern eilig zu Haufen schichten, eilig dreschen, eilig das Stroh entfernen, ihn eilig worfeln, eilig herüberbringen, eilig stampfen und eilig die Spelzen entfernen. So erreicht die Ernte des Bauern den Gipfel und den Kern, ist rein und im Kern gefestigt. Ebenso nennt man einen Mönch, der tugendhaft ist, tugendloses Verhalten aufgegeben hat und davon abgeschieden ist, der rechte Ansicht hat, falsche Ansicht aufgegeben hat und davon abgeschieden ist, der die Befleckungen aufgelöst hat, sie aufgegeben hat und davon abgeschieden ist, einen Mönch, der den Gipfel und den Kern erreicht hat, der rein und im Kern gefestigt ist.“
10. Das Kapitel über ein Salzklümpchen
Herbst „Mönche und Nonnen, wie wenn zur Herbstzeit die Himmel klar und wolkenlos sind: Wenn die Sonne zum Himmelszelt aufsteigt und alle Dunkelheit aus dem Raum vertrieben hat, leuchtet und glüht und strahlt sie. Ebenso legt ein edler Schüler, dem das unbefleckte, makellose Auge der Lehre aufgeht, drei Fesseln ab: substanzialistische Ansicht, Zweifel und falsches Verständnis von Regeln und Gelübden. Danach beseitigt er zwei Dinge: Begehrlichkeit und bösen Willen. Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, tritt er in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Sollte der edle Schüler in diesem Augenblick sterben, wäre er von keiner Fessel mehr gebunden, die ihn zu dieser Welt zurückbringen könnte.“
10. Das Kapitel über ein Salzklümpchen
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