Als der Buddha so lange in Ambalaṭṭhikā geblieben war, wie es ihm gefiel, wandte er sich an den Ehrwürdigen Ānanda: „Komm, Ānanda, lass uns nach Nāḷandā gehen.“ „Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Dann kam der Buddha zusammen mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen nach Nāḷandā. Dort hielt er sich im Wollweber-Mangowäldchen auf.
4. Sāriputtas Löwengebrüll
Da ging der Ehrwürdige Sāriputta zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, ich habe solche Zuversicht zum Buddha, dass ich glaube, dass es keinen anderen Asketen oder Brahmanen gibt – weder in der Vergangenheit, der Zukunft noch der Gegenwart –, dessen unmittelbare Einsicht in Bezug auf das Erwachen über der des Buddha steht.“ „Das ist eine gewaltige und dramatische Aussage, Sāriputta. Du hast ein verbindliches, kategorisches Löwengebrüll gebrüllt: ‚Ich habe solche Zuversicht zum Buddha, dass ich glaube, dass es keinen anderen Asketen oder Brahmanen gibt – weder in der Vergangenheit, der Zukunft noch der Gegenwart –, dessen unmittelbare Einsicht in Bezug auf das Erwachen über der des Buddha steht.‘ Was ist mit all den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddhas, die in der Vergangenheit gelebt haben? Hast du ihren Geist erfasst, sodass du weißt: ‚Diese Buddhas hatten solche Tugend, solche Eigenschaften, solche Weisheit, solche Meditation oder solche Freiheit‘?“ „Nein, Herr.“ „Und was ist mit all den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddhas, die in der Zukunft leben werden? Hast du ihren Geist erfasst, sodass du weißt: ‚Diese Buddhas werden solche Tugend, solche Eigenschaften, solche Weisheit, solche Meditation oder solche Freiheit haben‘?“ „Nein, Herr.“