„Mönche und Nonnen, diese drei Personen findet man in der Welt. Welche drei? Den Hoffnungslosen, den Hoffnungsvollen und den, der die Hoffnung ausgeräumt hat. Und was, Mönche und Nonnen, ist eine hoffnungslose Person? Da ist eine Person in einer geringen Familie wiedergeboren, in einer Familie von Leichenarbeitern, Korbflechtern, Jägern, Wagenbauern oder Lumpensammlern, arm, mit wenig zu essen und zu trinken, wo das Leben rau ist und Nahrung und Obdach schwer zu finden. Und sie ist hässlich, unansehnlich, entstellt, kränklich – einäugig, verkrüppelt, lahm oder halb gelähmt. Sie gelangt nicht an Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, an Kränze, Düfte und Make-up oder an ein Bett, ein Haus und Licht. Sie hört: ‚Man sagt, die Adligen haben den Adligen Soundso zum König gesalbt.‘ Es kommt ihr nicht in den Sinn: ‚Ach, wann werden die Adligen mich auch zum König salben?‘ Das nennt man eine hoffnungslose Person. Und was, Mönche und Nonnen, ist eine hoffnungsvolle Person? Da ist jemand der älteste Sohn eines gesalbten adligen Königs. Er ist noch nicht gesalbt, aber dazu berechtigt, und er steht in der Nachfolge fest. Er hört: ‚Man sagt, die Adligen haben den Adligen Soundso zum König gesalbt.‘ Es kommt ihm in den Sinn: ‚Ach, wann werden die Adligen mich auch zum König salben?‘ Das nennt man eine hoffnungsvolle Person. Und was, Mönche und Nonnen, ist eine Person, die die Hoffnung ausgeräumt hat? Da ist ein König gesalbt. Er hört: ‚Man sagt, die Adligen haben den Adligen Soundso zum König gesalbt.‘ Es kommt ihm nicht in den Sinn: ‚Ach, wann werden die Adligen mich auch zum König salben?‘ Warum ist das so? Weil seine frühere Hoffnung, gesalbt zu werden, nun vergangen ist. Das nennt man eine Person, die die Hoffnung ausgeräumt hat. Das sind die drei Personen, die man in der Welt findet.