Lange Lehrreden: Das große Kapitel
Deutsche Übersetzung · Band 10 · Seite 120
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Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Vesālī zum Almosengang. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, wandte er sich an den Ehrwürdigen Ānanda: „Ānanda, hol dein Sitztuch. Lass uns zum für die Meditation des Tages Cāpāla-Heiligtum gehen.“ „Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Er nahm sein Sitztuch und folgte dem Buddha. Da ging der Buddha zum Cāpāla-Heiligtum und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz. Ānanda verbeugte sich vor dem Buddha und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm: „Ānanda, Vesālī ist entzückend. Und die Udena-, Gotamaka-, Sieben-Mädchen-, Viele-Kinder-, Sārandada- und Cāpāla-Heiligtümer sind entzückend. Jeder, der die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann, wenn er will, für das volle Maß der Lebensdauer weiterleben, oder was davon übrig ist. Der Klargewordene hat die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und gemehrt, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Wenn er will, kann er für das volle Maß der Lebensdauer weiterleben, oder was davon übrig ist.“ Aber Ānanda verstand nicht, obwohl der Buddha einen so offensichtlichen Hinweis gab, ein so deutliches Zeichen. Er bat den Buddha nicht: „Herr, dass doch der Gesegnete bitte für das volle Maß der Lebensdauer bleibe! Dass der Heilige bitte für das volle Maß der Lebensdauer bleibe – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.“ Denn sein Geist war wie von Māra besessen.

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