Lange Lehrreden: Das große Kapitel
德文译本 · 卷 10 · 页 184
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Dann wandte sich Anuruddha an Ānanda: „Ānanda, geh nach Kusinārā und unterrichte die Maller: ‚Vāseṭṭher, der Buddha ist vollkommen verloschen. Bitte kommt nach eurem Belieben.‘“ „Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Er kleidete sich an, nahm Schale und Robe und betrat Kusinārā mit einem Gefährten. Nun saßen zu der Zeit die Maller von Kusinārā noch in der gleichen Sache in der Ratshalle beisammen. Ānanda ging zu ihnen und kündigte an: „Vāseṭṭher, der Buddha ist vollkommen verloschen. Bitte kommt nach eurem Belieben.“ Als sie hörten, was Ānanda zu sagen hatte, waren die Maller, ihre Söhne, Schwiegertöchter und Frauen verstört, traurig und untröstlich. Und manche fielen mit zerzausten Haaren und emporgeworfenen Armen nieder, als wären ihnen die Füße abgeschlagen worden, rollten vor und zurück und klagten: „Zu früh ist der Gesegnete vollkommen verloschen! Zu früh ist der Heilige vollkommen verloschen! Zu früh ist das Auge der Welt verschwunden!“

37. Die Riten zur Verehrung des Leichnams des Buddha

Da befahlen die Maller ihren Männern: „Nun los, Burschen, sammelt Düfte und Kränze und alle Musikinstrumente in Kusinārā ein.“ Dann nahmen sie diese Düfte, diese Kränze, alle Musikinstrumente sowie fünfhundert Paare von Gewändern und gingen zum Salbaumwald der Maller in Upavattana, wo sie sich zum Leichnam des Buddha begaben. Sie verbrachten den Tag damit, den Leichnam des Buddha mit Tanz, Gesang, Musik, Kränzen und Düften zu ehren, zu achten, zu würdigen, zu verehren und wertzuschätzen und bauten Markisen und Pavillons auf.

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