Nummerierte Lehrreden: Einer-, Zweier- und Dreierbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 20 · Page 11
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„Wie ein See in einer Bergschlucht, Mönche und Nonnen, der durchsichtig, klar und ungetrübt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel sehen und auch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Warum ist das so? Weil das Wasser ungetrübt ist. Ebenso ist es gut möglich, dass ein Mönch, dessen Geist ungetrübt ist, wissen kann, was gut für ihn selbst, gut für jemand anderen oder gut für beide ist; oder dass er einen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreichen könnte, der der Edlen würdig ist. Warum ist das so? Weil sein Geist ungetrübt ist.“ 47 „Mönche und Nonnen, gerade wie der Papra als bester Baum gilt, weil er geschmeidig und gut formbar ist, ebenso sehe ich kein einziges Ding, das so geschmeidig und so gut formbar ist wie der Geist, wenn er entwickelt und gemehrt ist. Ein entwickelter und gemehrter Geist ist geschmeidig und formbar.“ 48 „Mönche und Nonnen, ich sehe kein einziges Ding, das sich so schnell verändert wie der Geist; so sehr, dass es nicht einfach ist, ein Gleichnis dafür zu geben, wie rasch der Geist sich ändert.“ 49 „Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend. Aber er ist von vorübergehenden Flecken befleckt.“ 50 „Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend. Und er ist von vorübergehenden Flecken befreit.“

6. Das Kapitel über ein Fingerschnippen

51 „Dieser Geist, Mönche und Nonnen, ist strahlend. Aber er ist von vorübergehenden Flecken befleckt. Ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch versteht das nicht wahrhaftig. Daher sage ich, dass der ungebildete gewöhnliche Mensch keine Entwicklung des Geistes hat.“ 52

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