Lange Lehrreden: Das große Kapitel
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 10 · Page 167
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Da ging der Ehrwürdige Ānanda in ein Haus und stand da weinend an den Türpfosten gelehnt: „Ach, ich bin noch in Schulung und habe noch mehr zu tun, und mein Lehrer, der so gütig zu mir ist, ist dabei, vollkommen zu erlöschen!“ Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, wo ist Ānanda?“ „Herr, Ānanda ist in eine Hütte gegangen und steht da weinend an den Türpfosten gelehnt: ‚Ach, ich bin noch in Schulung und habe noch mehr zu tun, und mein Lehrer, der so gütig zu mir ist, ist dabei, vollkommen zu erlöschen!‘“ Da wandte sich der Buddha an einen Mönch: „Bitte, Mönch, sag Ānanda in meinem Namen, dass der Lehrer ihn rufen lässt.“ „Ja, Herr“, antwortete der Mönch. Er ging zu Ānanda und sagte zu ihm: „Geehrter Ānanda, der Lehrer lässt dich rufen.“ „Ja, Geehrter“, antwortete Ānanda. Er ging zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm: „Genug, Ānanda, sei nicht bekümmert und klage nicht. Habe ich euch nicht darauf vorbereitet, als ich erklärte, dass wir von allem, was uns lieb und teuer ist, getrennt und geschieden werden müssen? Wie könnte es möglich sein, dass das, was geboren, geschaffen, bedingt ist und zerfallen muss, nicht zerfallen sollte, selbst der Körper des Klargewordenen? Lange Zeit, Ānanda, bist du für den Klargewordenen mit körperlichen, sprachlichen und geistigen Handlungen dagewesen, die liebevoll sind, zum Nutzen und Glück, ungeteilt und grenzenlos. Du hast Gutes getan, Ānanda. Weihe dich der Meditation, und du wirst bald frei von Befleckungen sein.“

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