Da wandte sich Sakka an den Zentauren Pañcasikha: „Mein lieber Pañcasikha, für jemanden wie mich ist es schwierig, in die Nähe von Klargewordenen zu gelangen, während sie sich in Klausur befinden und Vertiefung üben, Vertiefung genießen. Aber wenn du zuerst den Buddha bezaubern würdest, könnte ich anschließend zu ihm gehen.“ „Ja, Herr“, antwortete der Zentaur Pañcasikha. Er nahm seine Bogenharfe aus hellem Belbaumholz und ging zu Indras Berghöhle. Als er nahe herangekommen war, stellte er sich zur Seite hin und dachte: „Das ist nicht zu weit und nicht zu nah, und er wird meine Stimme hören.“
1. Pañcasikhas Lied
Pañcasikha stand an der Seite, schlug seine Bogenharfe und sang diese Strophen über den Buddha, die Lehre, den Saṅgha, die Vollendeten und die sinnliche Liebe: „Oh Bhaddā Sonnenschein, mein Herz, ehrerbietig grüße ich deinen Vater Timbaru, durch den solch eine treffliche Dame geboren wurde, um mein Herz mit nie gekannter Freude zu erfüllen. Willkommen wie ein Luftzug für den in Schweiß Gebadeten oder für den Durstigen ein kühles Wasser, so lieb bist du mir, Aṅgīrasi, geradeso lieb wie den Heiligen die Lehre! Wie Arznei, wenn man krank darniederliegt, oder Speise, wenn der Hunger quält, Komm, Bhaddā, mach mein Feuer aus, so, wie Wasser die Flamme löscht. Wie Elefanten in der Sommerhitze eintauchen in den Lotusteich, den kühlen, nassen, bedeckt mit Blütenblättern und mit Blütenstaub – so möcht’ ich mich in deinen Busen sinken lassen. Wie Elefanten zur Brunftzeit alle Fesseln sprengen, überwinden den Stich von Stachel und Speer – ich verstehe nicht, was wohl der Grund ist, dass ich deine wohlgeformten Schenkel so begehr’!