Lange Lehrreden: Das große Kapitel
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 10 · Page 79
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Nehmen wir nun die, die sagen: ‚Gefühl ist mein Selbst.‘ Zu ihnen sollst du sagen: ‚Geehrter, es gibt drei Gefühle: angenehm, schmerzhaft und neutral. Welches davon betrachtest du als dein Selbst?‘ Ānanda, zu einer Zeit, zu der du ein angenehmes Gefühl fühlst, fühlst du kein schmerzhaftes oder neutrales Gefühl; du fühlst nur ein angenehmes Gefühl. Zu einer Zeit, zu der du ein schmerzhaftes Gefühl fühlst, fühlst du kein angenehmes oder neutrales Gefühl; du fühlst nur ein schmerzhaftes Gefühl. Zu einer Zeit, zu der du ein neutrales Gefühl fühlst, fühlst du kein angenehmes oder schmerzhaftes Gefühl; du fühlst nur ein neutrales Gefühl. Angenehme Gefühle, schmerzhafte Gefühle, neutrale Gefühle, sie alle sind unbeständig, bedingt, abhängig entstanden und müssen enden, verschwinden, schwinden und aufhören. Wenn sie ein angenehmes Gefühl fühlen, denken sie: ‚Das ist mein Selbst.‘ Wenn das angenehme Gefühl aufhört, denken sie: ‚Mein Selbst ist verfallen.‘ Wenn sie ein schmerzhaftes Gefühl fühlen, denken sie: ‚Das ist mein Selbst.‘ Wenn das schmerzhafte Gefühl aufhört, denken sie: ‚Mein Selbst ist verfallen.‘ Wenn sie ein neutrales Gefühl fühlen, denken sie: ‚Das ist mein Selbst.‘ Wenn das neutrale Gefühl aufhört, denken sie: ‚Mein Selbst ist verfallen.‘ So betrachten die, die sagen: ‚Gefühl ist mein Selbst‘, etwas als das Selbst, das offensichtlich unbeständig ist, mit Glück und Leid vermischt, und das entstehen und vergehen muss. Daher ist es nicht annehmbar, Gefühl als das Selbst zu betrachten.

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