Dann wandte sich der Buddha an Ānanda: „Also dann, Ānanda, gib Subhadda die Weihe des Fortziehens.“ „Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Da sagte Subhadda zu Ānanda: „Du hast Glück, Geehrter Ānanda, so großes Glück, dass du hier unter den Augen des Lehrers zu seinem Zögling gesalbt wirst!“ Und der Wanderer Subhadda erhielt in Gegenwart des Buddha die Weihe des Fortziehens, die Ordination. Nicht lange nach seiner Ordination gelangte der Ehrwürdige Subhadda, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben. Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“ Und der Ehrwürdige Subhadda wurde einer der Vollendeten. Er war der letzte persönliche Schüler des Buddha. Der fünfte Abschnitt zum Aufsagen.
35. Die letzten Worte des Buddha
Dann wandte sich der Buddha an den Ehrwürdigen Ānanda: „Ānanda, nun könnten einige von euch denken: ‚Das Lehrsystem des Lehrers ist vergangen. Jetzt haben wir keinen Lehrer mehr.‘ Aber so solltet ihr es nicht sehen. Die Lehre und Schulung, die ich euch gelehrt und aufgezeigt habe, soll nach meinem Ende euer Lehrer sein. Nach meinem Ende sollten Mönche und Nonnen einander nicht mit ‚Geehrter‘ anreden, wie sie es heute tun. Ein älterer Mönch sollte einen jüngeren Mönch mit Namen oder Stamm oder mit ‚Geehrter‘ anreden. Ein jüngerer Mönch sollte einen älteren Mönch mit ‚Herr‘ oder ‚Ehrwürdiger‘ anreden. Wenn er will, kann der Saṅgha nach meinem Ende die kleineren und nebensächlichen Schulungsregeln aufheben. Nach meinem Ende sollt ihr dem Mönch Channa die göttliche Strafe verabreichen.“ „Aber Herr, was ist die göttliche Strafe?“ „Channa kann sagen, was er will, aber er soll von den Mönchen und Nonnen nicht unterrichtet, unterwiesen oder angeleitet werden.“